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Die Zivilgesellschaft der Zukunft: Co-Kreation wirkt.

Symposium im Rahmen der Ars Electronica 2021
Zuseher*innen des Live-Streams konnten am 11. September 2021 hier das Symposium live mitverfolgen und unten Fragen stellen. Hier geht’s zur Aufzeichnung des Live-Streams.
 

22 thoughts on “Symposium – Live-Stream

  1. eine Frage: Die Verbindung und Erweiterung durch die Digitalisierung ist toll, aber wie stellen wir sicher, dass sich hier nicht nur eine bestimmte Elite zivilgesellschaftlich und digital vernetzt/unterstützt engagiert?

  2. Was kann die österreichische Gesellschaft von den vorgestellten Beispielen lernen? Gibt es länderspezifische Besonderheiten?

    • Soweit wir informiert sind, ist es zunächst geplant, dass der Wagen nur in und um Freistadt fährt. Aber wer weiß, vielleicht läuft das Projekt so gut, dass andere Initiativen ihn an anderen Orten umsetzen möchten! 🙂

  3. In Ihrer Studie „Die Neuen Freiwilligen“ von 2018 schreiben Sie „Die neuen Freiwilligen sind partizipativer und potenzialorientierter“. Haben sich hier durch oder gerade wegen Corona Änderungen ergeben?

  4. Beschreiben Sie sozialräumliche Arbeit mit ihrer These?

    Wie gelingt es Randgruppen in diese neuen Strukturen hereinzuholen?

    • Sorry, die Zeit schreitet schon voran.
      Aber wir leiten die Frage gerne per E-Mail an Herr Samochowiec weiter und posten seine Antwort dann hier!

    • Hier die Antwort von Dr. Samochowiec:

      „Wir haben uns in unserer Studie nicht explizit mit Minderheiten beschäftigt, weshalb ich nur ein paar allgemeine Überlegungen teilen kann. Zunächst ist bestimmt wichtig, die Eigenheiten der entsprechenden “Randgruppen” genauer zu kennen, um auch zu verstehen, was diese womöglich von einer Integration abhält. Bei ausländischen MitbürgerInnen gibt es manchmal sprachliche Schwierigkeiten, welche von einer Partizipation abhalten können. So habe ich von Elternberatungen gehört, die Beratungsgruppen ausschliesslich für ausländische Mitbürger anbieten, da sonst die gebildeten, einheimischen Mittelschichtseltern die ganze Zeit sprechen. Diese können sich auch viel besser ausdrücken. Das hat nicht nur eine kommunikative Ebene, sondern kann auch für die ausländischen TeilnehmerInnen mit Scham zusammenhängen. Doch gibt es andere Formen der Partizipation, die auch Menschen mit weniger guten Sprachkenntnissen einbinden können. Das Paradebeispiel dafür sind Sportvereine oder auch einfach Sportplätze für informelleres Zusammenspielen. Es gilt also, für jede dieser Randgruppen auch das richtige Angebot zu finden.

      Wie gesagt, sind das eher ein paar Assoziationen. Dazu könnte man Doktorarbeiten schreiben und hat es genau genommen auch schon zuhauf getan. Die AutorInnen dieser Arbeiten könnten auch sicher kompetentere Antworten liefern als ich.“

  5. Frage an Dr. Ayad Al-Ani: Als Teil der Creatives, wie können wir diese Prozesse nutzen um Fortschritt in blockierenden Hierarchien zu bewirken?

    • Sorry, die Zeit schreitet schon voran.
      Aber wir leiten die Frage gerne per E-Mail an Herrn Al-Ani weiter und posten seine Antwort dann hier!

    • Wir haben rückwirkend bei Herrn Al-Ani um eine Antwort gebeten, hier seine Reaktion:

      hier könnte man eigene Netzwerke aufbauen, die die Hierarchie ergänzen, aber mit ihr verbunden sind (Beispiel Lernen in Ergänzung zum traditionellen Institutionen) oder sogar eine eigene Micro Brand gründen, die mit der traditionellen Hierarchie nur lose verbunden ist (Beispiel Autokonzerne, die eigene Brands im Elektrobereich gründen). Wichtig ist, dass das Netzwerk eigene Ideen/Services entwickelt: to resist is to create

  6. Wie können Randgruppen und Digitalisierungsverlierende hereingeholt werden im Sinne einer egalitären und hierarchiefreieren Gesellschaft?

    • Hier die Antwort von Prof. Al-Ani:

      „Hier kann man Angebote machen, damit sich diese Gruppen selbst organisieren. Beispiel eines öffentlichen Rundfunks, welcher benachteiligten Regionen und Gruppen hilft, eigene Webseiten zu erstellen.“

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