Verein NEUSTART

Resozialisierungshilfe für Straffällige, Unterstützung von Opfern und Prävention: Das sind unsere Angebote, mit denen Kriminalität in der Gesellschaft verringert wird. Täterinnen und Täter sollen mit sozialarbeiterischer Unterstützung wieder in die Gesellschaft integriert werden. Opfer erhalten konkrete Hilfe durch Prozessbegleitung, Entschuldigung und Schadenswiedergutmachung. Aus unserer über 60-jährigen Erfahrung wissen wir: Wirkungsvolle Arbeit mit Täterinnen und Tätern ist der beste Opferschutz.

So kannst du mithelfenSo viel Zeit benötigst duWas von dir erwartet wirdDas bietet dir die Einrichtung
Eine wichtige Zielsetzung unserer Arbeit mit Straftäterinnen und Straftätern ist, der Entfremdung zwischen Straftäterinnen, Straftätern und Gesellschaft entgegenzuwirken. Um die Integrationschancen für Straftäterinnen und Straftätern zu erhöhen, brauchen wir die Mitarbeit von engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

Ehrenamtliche Betreuung ist von jeher integraler Bestandteil unserer professionellen Straffälligenhilfe. Sie trägt mit dazu bei, dass in der Gesellschaft ein realistisches Bild von Kriminalität entstehen kann, Vorurteile abgebaut werden und die Wahrscheinlichkeit neuerlicher Straffälligkeit der zu betreuenden Personen stark verringert wird. Ehrenamtliche Bewährungshelferinnen und -helfer erweitern unser Potenzial an Betreuungs- und Bezugspersonen und erschließen darüber hinaus lokale Ressourcen, die professionellen Helferinnen und Helfern oft nicht im gleichen Ausmaß zugänglich sind.

Bewährungshilfe unterstützt Straftäterinnen und Straftäter dabei, zukünftig ein delikt- und straffreies Leben zu führen. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen straffällig gewordene Personen Unterstützung: zur Absicherung ihrer Existenzgrundlagen und zur konstruktiven Auseinandersetzung mit ihrem Deliktverhalten. Darüber hinaus geben Bewährungshelferinnen und -helfer Hilfestellung für die notwendigen Veränderungen im Leben. Das bedeutet: regelmäßige persönliche Kontakte mit den zu betreuenden Personen während eines Zeitraums von etwa drei Jahren.
  • Mindestalter 24 Jahre
  • Unbescholtenheit vor dem Gesetz
  • Psychische Stabilität und stabile Lebensumstände
  • Toleranz gegenüber gesellschaftlichen Randgruppen und fremden Kulturen
  • Werthaltungen, die mit dem Leitbild von NEUSTART im Einklang stehen
  • Fähigkeit zur Reflexion der persönlichen Motive und Handlungen
  • Gute verbale und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Verlässlichkeit und Sorgfalt
  • Lernbereitschaft
  • Bereitschaft, für mehr als drei Jahre die Betreuung von mehreren Klientinnen und Klienten zu übernehmen. Laut Gesetz dürfen von einer Ehrenamtlichen oder einem Ehrenamtlichen jeweils maximal fünf Klientinnen und Klienten betreut werden.
Ehrenamtliche werden in ihrer Betreuungstätigkeit durch eine hauptamtliche Kollegin oder einen Kollegen angeleitet und unterstützt. Ein wesentlicher Teil findet in monatlichen Teambesprechungen statt. Die Ehrenamtlichen sind durch das Gesetz den Hauptamtlichen in ihren Rechten und Pflichten bei der Durchführung ihrer Tätigkeit gleichgestellt. Weil für eine gelungene Wiedereingliederung in die Gesellschaft die solide Vertrauensbasis zwischen Betreuungsperson und Betreutem ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist, findet ein Wechsel nur unter besonderen Umständen statt. Als Ersatz für die entstehenden Unkosten erhalten ehrenamtliche Bewährungshelferinnen und -helfer eine pauschalierte Aufwandsentschädigung für ihre Tätigkeit.

 

Deine Kontaktperson im ULF

Tina Roth

Tina ist für die Beratung und Begleitung von Interessierten und Freiwilligen zuständig. Zusätzlich ist sie unsere Ansprechperson für Organisationen und unterstützt beim Aufbau neuer Freiwilligenprojekte. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die Projekte rund um das Thema “Service Learning”.

Du erreichst sie unter +43 (0)664 883 633 71 oder unter tina.roth@vsg.or.at .

Tina Roth
Ansprechpartnerin für Interessierte, Freiwillige, Einsatzstellen und zum Thema "Service Learning"