Operettensänger im Haus für Senioren

Haus für Senioren Wels

Zwar nicht ganz die Salzburger Festspiele – aber mit ähnlicher Begeisterung genießen die Bewohner*innen des Hauses für Senioren Wels von ihren Balkon-Logenplätzen aus das Diakoniewerk-Konzert von Operettensänger Gunter Köberl, der auch in Corona-Zeiten jeden ersten Donnerstag im Monat seine Fans mit Stücken von Franz Schubert, Franz Lèhàr oder Meyerbeer musikalisch verwöhnt 🙂 

Mehr lesen

Jugendrotkreuz OÖ

Jugendrotkreuz OÖ

Valerie hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sie hat für die Bewohner*innen im Bezirksseniorenhaus Hellmonsödt während der Corona-Zeit fröhliche Ostergrüße gebastelt und sie bei einem Spaziergang vorbeigebracht, in eine dafür vom Heim eigens vor dem Eingang deponierte Box.

 

Das Jugendrotkreuz OÖ hat alle Jugendrotkreuz-Kids eingeladen, zu basteln, Briefe zu schreiben oder Bilder zu malen und sie in den Seniorenheimen abzugeben.

 

Durch die Corona-Sicherheitsmaßnahmen führen die Senior*innen derzeit ein von ihren Verwandten und Freund*innen isoliertes Leben. Da kann so ein schöner selbst gestalteter Gruß sicher für eine gelungene Abwechslung im Alltag sorgen.

 

Credits: Rotes Kreuz UU, Fotografin: Agnes Kaiser

Mehr lesen

Essen auf Rädern

Essen auf Rädern

Corona hat die Welt umspannt und verändert. Viele Aufgaben, die so selbstverständlich schienen, beeinflussen unser Tun, unsere Gewohnheiten und unsere Aufgaben.

In letzter Zeit ist uns bewusst geworden, wie grazil und verletzlich unser Leben eigentlich ist. Wesentlich betroffen davon ist auch der Dienst Essen auf Rädern: Fast alle der Mitarbeitenden dort sind ältere Leute, großteils über 65 Jahre. Sie gehören alle der Risikogruppe an. Obwohl viele von ihnen bestätigten, dass sie auf eigenen Wunsch den Dienst in der Sonderlage Corona weiter versehen möchten, stellte sich für die Ortsstelle Machland die Frage, wie die 28 Mitarbeitenden, die auf Grund altersbedingter Beeinträchtigungen und von Vorerkrankungen ihren Dienst in der Coronazeit stilllegen mussten, ersetzt werden könnten.

Es sprach sich schnell herum, dass dringendst Helfer*innen in der Coronazeit benötigt würden. Erfreulicherweise meldeten sich Personen, die vorübergehend nicht ihrer Arbeit oder ihrem Studium nachgehen konnten oder schon in Pension sind.

Über Anraten der Arbinger Bürgermeisterin Hermine Leitner wandte sich Karl Gusenbauer an Frau Ingrid Pfeiffer-Guger, die dort die Organisation „Team Nachbarschaftshilfe“ leitet. Sie konnte zehn Freiwillige finden, die bereit waren, in der Coronazeit auszuhelfen. Zusätzlich kümmerte sie sich um viele organisatorische Belange.

„Für uns war nach Abklärung, dass wir nicht im Nachbarschaftsdienst gebraucht werden, klar, dass wir gerne in dieser so wichtigen und schönen Aufgabe mithelfen. Ich habe alle kontaktiert und viele positive Rückmeldungen bekommen“, so Ingrid Pfeiffer-Guger. Von den insgesamt 23 „Neuen“ werden sieben auf Dauer den Dienst „Essen auf Rädern“ weiter unterstützen.

Die Ortsstelle Machland versorgt tagtäglich knapp 60 Klient*innen mit zwei Autos in den Gemeinden Baumgartenberg, Arbing, Mitterkirchen, Saxen und Klam mit warmem Mittagessen aus der Senioriumsküche.

Die „Essen auf Räder-Dienste“ erfolgen nach ganz strengen Sicherheitskriterien: Mund- und Nasenschutz – Desinfektion – Handschuhe – Sicherheitsabstände, etc.

Um die Kontaktnahme zu vermeiden, werden die Menüs vor dem Haus auf einem vorbereiteten Übergabeplatz abgestellt, erst dann die Klient*innen bzw. deren Angehörige verständigt, um so die Distanz zu wahren. Besonders wichtig ist die Sorge um das Wohl der Klient*innen. 

„Es ist schön, diesen Dienst Essen auf Rädern versehen zu dürfen. Für manche Klient*innen sind wir die einzigen Ansprechpersonen. Ihr „Danke fürs Essen“ ist die beste und schönste Entlohnung für diesen Dienst“, beschreibt Karl Gusenbauer seine Tätigkeit.

© ÖRK/Bezirksstelle Perg Ingrid Pfeiffer

Mehr lesen

Sozialdienste via Telefon

Sozialdienste via Telefon

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben es notwendig gemacht, die Gesundheits- und Sozialdienste in vielen Bereichen einzustellen. Das Senioren-Tageszentrum musste seine Pforten schließen und auch die beliebten Besuchsdienste mussten auf den Kontakt „mit Abstand“ ausweichen.

Die neue Normalität“ hat vieles verändert. Durch den Shutdown mussten sämtliche Besuchsdienste ausgesetzt werden. Auch die Möglichkeit für Senior*innen, das Tageszentrum im Seniorium Perg zu besuchen, konnte von heute auf morgen nicht mehr angeboten werden. „Unsere Mitarbeiter*innen haben mit den Klient*innen aber ständig den Kontakt gepflegt. Michaela Berger hat mit ihrem Team Palmbesen gebunden und Muttertagsgeschenke gebastelt und sie dann zu den Senior*innen gebracht“, erzählt Elfriede Reindl, die Leiterin der Gesundheits- und Sozialdienste im Roten Kreuz Perg. Auch die Mitarbeiter*innen des Besuchdienstes haben über viele Wochen ihre Kontakte telefonisch gepflegt. „Das Reden ist unseren Klient*innen am wichtigsten. Natürlich machen sich gerade ältere Leute Sorgen in einer solchen Krisenlage. Ein Gespräch kann da schon helfen, um Ängste zu nehmen“, ist Reindl überzeugt.

Auch die Klient*innen des Rotkreuz-Marktes wurden regelmäßig kontaktiert und gefragt, ob sie etwas brauchen. „Wir haben auch Waren zugestellt, obwohl der Rotkreuz-Markt immer geöffnet hatte. In den ersten Wochen war die Frequenz natürlich sehr niedrig, weil sich viele nicht getraut haben, einkaufen zu gehen. Oft wurde dann gar nichts gebraucht, trotzdem waren die Leute froh, dass sich jemand gemeldet hat und mit ihnen ein bisschen geplaudert hat.“

Inzwischen konnten die Besuchsdienste wieder aufgenommen werden, natürlich unter Einhaltung aller notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Die Mitarbeiter*innen tragen einen Mund-Nasen-Schutz und halten Abstand. Auch im Senior*innen-Tageszentrum hofft man, den Betrieb bald wieder aufnehmen zu können. Dafür wurde auch schon ein Konzept erarbeitet, welches ein Zusammenkommen unter den gegebenen Umständen ermöglichen soll. Im Betreuten Wohnen und in der Wohnoase können derzeit zwar keine gemeinsamen Aktivitäten stattfinden, die Mitarbeiter*innen versuchen aber auf Distanz, für die Klient*innen da zu sein. Denn genau darum geht es: Für die Menschen da zu sein, wenn sie es brauchen. 

© ÖRK/Bezirksstelle Perg Michael Berger

Mehr lesen

Mobiler Rotkreuzmarkt

Mobiler Rotkreuz-Markt

“Nach dem Lockdown wurde bei uns der Rotkreuz-Markt nicht geschlossen. Da viele unserer Klient*innen der Hochrisikogruppe angehören, sollten diese aber nicht mehr außer Haus gehen und zu den Verkaufsstellen kommen. Also haben sich unsere Mitarbeiter*innen dazu entschlossen, alle Berechtigten im Bezirk im Alter über 70 Jahre aktiv anzurufen und sie anzufragen, was sie aktuell am dringendsten benötigen.

 

Die Waren wurden dann – natürlich je nach Verfügbarkeit – zusammengestellt und einmal wöchentlich (zum Termin der Verkaufsstelle) mit dem mobilen Rotkreuz-Markt bis vor die Haustüre geliefert und dort dann kontaktlos übergeben. Wenn die Mitarbeiter*innen des Rotkreuz-Markts zeitlich schon sehr eingeteilt waren, haben zT Mitarbeiter*innen aus dem Asyl-Team ausgeholfen und die Waren zu den Klient*innen gebracht.”

Fotos: © ÖRK/BezirksstellePerg

Mehr lesen

Corona School

Corona School

Die Ausgangslage

Die Corona-Pandemie beeinflusst momentan unser aller Leben. Schulen und Universitäten haben nur beschränkt geöffnet, Berufstätige müssen oft von zuhause aus arbeiten und soziale Kontakte sind auf das Mindeste reduziert. Diese Umstellung stellt besonders Familien vor neue Herausforderungen. Ohne die Möglichkeit, Hilfe wie gewohnt in Anspruch nehmen zu können, müssen Schüler*innen derzeit Unterrichtsinhalte eigenständig erarbeiten und Aufgaben oft alleine bewältigen. Vielen Eltern fehlen dazu die zeitlichen und/oder inhaltlichen Mittel, um ihren Kindern unter die Arme zu greifen. Damit betroffene Schüler*innen nicht in Rückstand geraten und die Familien in der aktuellen Situation entlastet werden, wurde am 15. März die Corona School ins Leben gerufen. Hier bieten ehrenamtlich arbeitende Studierende digitale, kostenfreie Hilfestellungen in einer 1-zu-1-Betreuung an.

Wie funktioniert die digitale 1-zu-1-Lernunterstützung?

Zu diesem Zweck registrieren sich Schüler*innen und Studierende in der Corona School und geben an, in welchen Fächern sie Unterstützung benötigen oder anbieten möchten. Die Studierenden durchlaufen anschließend ein von der Corona School entwickeltes Screening-Gespräch, um eine sichere wie zuverlässige Lernbetreuung zu garantieren. Mithilfe eines Matching-Algorithmus werden im nächsten Schritt geeignete Lernpaare gebildet und beide Seiten über den/die gefundene*n Lernpartner*in informiert. Anschließend wir ein ein erstes, digitales Kennenlerngespräch, in welchem genaue Unterrichtsinhalte und die nächsten Schritte besprochen werden. Daraufhin trifft sich das Lernpaar je nach Bedarf des Schülers bzw. der Schülerin regelmäßig in Eigenverantwortung. Die Gespräche können dabei unkompliziert direkt über den Browser oder über das Handy stattfinden, so dass auch Schüler*innen ohne einen Zugang zu einem Computer unterstützt werden können.

Hintergrundinformationen zum gemeinnützigen Verein

Die Corona School ist ein rein ehrenamtliches Projekt und für die teilnehmenden Schüler*innen komplett kostenlos. Mittlerweile sind über 12.000 Schüler*innen und über 9.000 Studierende aus ganz Deutschland bei der Corona School registriert. Ein engagiertes Team von mittlerweile etwa 50 Studierenden arbeitet hinter den Kulissen daran, dass ein Wissensaustausch auch während der Corona-Krise ermöglicht wird. Gerade für Schüler*innen in benachteiligenden Lebenslagen oder in bildungsfernen Familien bietet das Projekt eine außerschulische Bildungsunterstützung, die andernfalls nicht für jede Familie finanziell möglich wäre. Insgesamt ist das Projekt in jedem Fall ehrenamtlich und kostenfrei, leistet einen sozialen Mehrwert für unsere Gesellschaft und stellt eine Verbindung zwischen Universitäten und Schulen her.

Nähere Infos zur Corona School findest du hier.

Mehr lesen

Meine.Deine.Gartenzeit

Meine.Deine.Gartenzeit

Gerade im Sommer suchen die Menschen vermehrt Ruhe und 
Entspannung in der Natur, doch an stark frequentierten Plätzen wird das 
zur Herausforderung. Noch dazu wo es nach wie vor gilt, Abstand zu halten.
 Die Initiative „Meine.Deine.Gartenzeit“ bietet eine nachhaltige Lösung und bringt
 Menschen mit und ohne Gärten zusammen.

Ein privater Garten als Ruheoase, fernab von Menschenansammlungen, Lärm und Hektik: 
Dieses Glück will die Nachbarschaftsinitiative „Meine.Deine.Gartenzeit“ teilen. Gegenseitige
 Hilfe und Unterstützung erlebt seit der Corona-Pandemie wieder einen Aufschwung.
 Der Rückzug ins Private ist aufgrund der nach wie vor gegebenen Infektionsgefahr vielen
 Menschen ein Bedürfnis. „Unsere Initiative vereint diese Aspekte. Wir wollen so die
 Gemeinschaft im Kleinen fördern und vor allem Familien, die keinen Balkon oder Garten
 haben, erholsame Zeit im Grünen ermöglichen“, sagen die Projektinitiator*innen –
Nina Panholzer, Claudia Gilhofer und Christian Schütz. Auf ihrer Internetseite 
www.gartenteilen.at können sich Menschen in ganz Österreich kostenlos registrieren, 
die einen Garten teilen möchten beziehungsweise suchen.

Nachhaltiges Naturerlebnis


Gärten in der Nähe zum eigenen Wohnort, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind, 
stehen im Fokus – der Radius beträgt maximal 20 Kilometer Entfernung. Die Initiative leistet 
damit auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Die Spielregeln für das Gartenteilen sind einfach: 
Maximal fünf Menschen dürfen den Garten gemeinsam benützen, Zeitpunkt und Dauer 
definieren beide Seiten gemeinsam.

Wir-Kultur stärken

„Manche Familien können im Sommer nur eingeschränkt Ausflüge machen, da diese meist 
auch mit finanziellem Aufwand verbunden sind. Darum möchten wir mit unserer Initiative 
möglichst viele Interessierte zusammenbringen und hoffen, dass sich zahlreiche
 Gartenbesitzer dieser Idee annehmen“, so der Appell von Nina Panholzer, die ihren eigenen 
Garten ebenfalls zur Verfügung stellt.

Du möchtest auch dein Gartenglück teilen? Wunderbar! Hier gibt’s nähere Infos zur Initiative Meine.Deine.Gartenzeit.

Mehr lesen

Gesunde Nachbarschaft verbindet

Die Covid-19 Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Da braucht es Maßnahmen, die die soziale Unterstützung und die Teilhabe an der Gemeinschaft fördern. Zum Schutz vor einer Ansteckung und zum Abbau von Ängsten ist auch die Vermittlung von guter Gesundheitsinformation wichtig. Gerade jetzt wird für viele Menschen das Gefühl von Einsamkeit oder Verunsicherung spürbar. Gleichzeitig wollen sich viele Menschen sinnvoll engagieren, mit anderen Kontakt aufnehmen, dem Gefühl der Einsamkeit entgegenwirken oder wichtige Informationen weitergeben. Mit der Förderaktion „Gesunde Nachbarschaft verbindet!“ wurde der Fonds Gesundes Österreich hier aktiv.

 

Und auch die Einladung zur Förderaktion war ein großer Erfolg: österreichweit beteiligen sich nun 21 Projekte. Sie sind in ganz unterschiedlichen Regionen aktiv, verfolgen aber alle das Ziel, Menschen ganz niederschwellig sozial zu unterstützen und ihre Teilhabe an der Gemeinschaft zu fördern.

 

Nähere Infos zur Förderaktion “Gesunde Nachbarschaft verbindet!” findest du hier.

 

Mehr lesen

Fridays For Future Linz

© Fridays For Future | Warum streiken wir? Wir streiken, weil wir unsere Zukunft durch die sich anbahnende Klimakatastrophe in Gefahr sehen. Sollte es nicht gelingen, die globale Temperaturerhöhung auf 1,5 Grad zu begrenzen, werden durch zunehmende Hitzewellen und Dürreereignisse sowie gleichzeitig durch den Anstieg des Meeresspiegels hunderte Millionen Menschen zu Flüchtlingen werden. Auch kriegerische Auseinandersetzungen sind aufgrund der zunehmenden Verknappung…

Mehr lesen

Katholische Jugend OÖ

Die Katholische Jugend lebt von der Arbeit der vielen Freiwilligen und ohne sie wär vieles gar nicht möglich. In den Pfarren, Dekanaten, Regionen und auf Diözesanebene engagieren sich junge Menschen und gestalten dort das Leben aktiv und produktiv mit.   Deine Kontaktperson im ULF

Mehr lesen